Satzung

Satzung

Satzung des Sportvereins Ruchheim 1925 e.V.

(Neufassung 2003)

  • § 1

Name, Sitz und Zweck

  1. Der am 24.10.1925 in Ruchheim gegründete Verein führt den Namen ’’Sportverein Ruchheim 1925 e.V.’’. Er ist Mitglied des Sportbundes Pfalz im Landessportbund Rheinland–Pfalz und seiner Fachverbände. Der Verein hat seinen Sitz in Ludwigshafen-Ruchheim, die Vereinsfarben sind schwarz/weiß. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen unter der Nr. 971 eingetragen.
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sportes, insbesondere des Fußball- und Tischtennissportes für Aktive- und Jugendmannschaften sowie des Breiten- und Freizeitsportes. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verein.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken           des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig               hohe Vergütungen begünstigt werden.

  • § 2

Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
  2. Die Aufnahme in den Verein erfolgt nach schriftlichem Aufnahmeantrag durch Beschluss des Vorstandes. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
  3. Gegen eine Ablehnung der Aufnahme in den Verein ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen vom Zugang des Bescheides gerechnet beim Vorstand einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Vereinsausschuss und der Ehrenrat endgültig.
  • § 3

Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.
  2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von mindestens 6 Wochen zulässig. Bereits eingezahlte Mitgliedsbeiträge werden nicht zurückerstattet.

  1. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand mit 2/3 Mehrheit der Stimmen des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.
  • Der Ausschluss erfolgt:
    1. a) wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung von Beiträgen im Rückstand ist.
    2. b) bei grobem unsportlichem Verhalten oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins.
    3. c) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens.
    4. d) aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.

Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekannt zugeben.

Gegen diesen Beschluss ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen vom Zugang des Bescheides gerechnet beim Vorstand einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Vereinsausschuss und der Ehrenrat endgültig.

Ein ausgetretenes oder ausgeschlossenes Mitglied verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch für die dem Verein zugefügten Schäden haftbar. Dem Verein gehörendes Inventar, Sportartikel, Akten usw. sind sofort zurückzugeben.

  1. Der Vorstand kann ausgeschlossenen Mitgliedern den Besuch des Sportgeländes und den Zutritt, sowie den Aufenthalt im Vereinsclubhaus untersagen.
  2. Der Ausschluss eines Mitgliedes muss in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden.
  • § 4

Beiträge

Der Mitgliedsbeitrag, sowie außerordentliche Beträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt oder ausgeschlossen wird.

Während des Geschäftsjahres eintretende Mitglieder zahlen einen anteilmäßigen Beitrag .

Bis zum 15.4. des Geschäftsjahres haben alle Mitglieder mindestens die Hälfte des Jahresbeitrages zu entrichten.

Der gesamte Jahresbeitrag ist bis zum 1.8. des laufenden Jahres zu bezahlen.

Die aktive Sportbeteiligung kann durch den Vorstand vor Bezahlung des halben Jahresbeitrages untersagt werden.

  • § 4a

Pflichtarbeitstunden

Die aktiven Mitglieder des Vereins ab 18 Jahren sind verpflichtet jährlich vom 01. Januar bis zum 31. Dezember Arbeitsstunden unentgeltlich für Aufgaben und Arbeiten des Vereins zu erbringen. Die Mindestzahl der Stunden wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Für neu in den Verein eingetretene Mitglieder beginnt die Verpflichtung mit dem auf den Eintritt folgenden Kalenderjahr. Über Befreiung von der Arbeitsverpflichtung entscheidet der Vorstand. Für die Arbeitsleistung wird zunächst ein finanzieller Gegenwert, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird, vom Verein erhoben und nach Erbringung der Arbeitsleistung erstattet. Näheres hierzu wird in der Beitrag-Ordnung durch die Mitgliederversammlung geregelt.

  • § 5

Stimmrecht und Wählbarkeit

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an und als Ausschussmitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an wählbar.

Bei der Wahl eines Mitgliedes in den Vorstand oder Ausschuss muss bei nicht persönlicher Anwesenheit eine schriftliche Einverständniserklärung vorliegen.

  • § 6

Vereinsorgane und Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

  1. a) aktiven Mitgliedern
  2. b) passiven Mitgliedern
  3. c) Ehrenmitgliedern  (Ernennung durch Beschluss des Vorstandes)

Organe des Verein sind:

  1. a) die Mitgliederversammlung
  2. b) der Vorstand
  3. c) der Vereinsausschuss
  1. d) der Ehrenrat
  • § 7

Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
  2. Eine Mitgliederversammlung findet in jedem Jahr bis spätestens 31.03. für das abgelaufene Geschäftsjahr statt. Das Geschäftsjahr ist das vorherige Kalenderjahr (1. Januar bis 31. Dezember).
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es:
  4. a) der Vorstand beschließt
  5. b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt hat.
  6. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand durch Veröffentlichung in der Tageszeitung ’’Die Rheinpfalz’’ oder durch schriftliche Einladung. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von zwei Wochen liegen.
  7. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung wird die Tagesordnung bekannt gegeben. Diese muss für die Jahreshauptversammlung folgender Punkte enthalten.
  1. a) Protokoll der Jahrehauptversammlung des Vorjahres
  2. b) Bekanntgabe des Geschäftsberichtes
  3. c) Kassenbericht und Bericht der Revisoren
  4. d) Entlastung des Kassierers
  5. e) Bericht über den Sportbetrieb, d.h. Fußball, Tischtennis und Breitensport
  6. f) Entlastung des Vorstandes
  7. g) Neuwahlen bzw. Nachwahlen
  8. h) Beratung und Beschlussfassung über eingegangene Anträge
  1. i) Verschiedenes
    1. Die Mitgliederversammlung ist bei mehr als 7 % der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Bei weniger als 7 % ist innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann mit der anwesenden Zahl der Mitglieder beschlussfähig ist.
    2. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der an der Versammlung teilnehmenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
    3. Über Anträge die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind.

Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.

  1. Dem Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden.
  2. Die Entlastung des Vorstandes erfolgt durch den Wahlleiter, der Versammlung auch die einzelnen Wahlvorschläge unterbreitet.

Nachdem der 1. Vorsitzende gewählt ist, übernimmt dieser den  Vorsitz und die Durchführung der weiteren Wahlen.

  1. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand, den Ehrenrat, die

Revisoren, den Spielausschuss und dessen Vorsitzenden sowie den Jugendleiter und dessen Stellvertreter auf die Dauer von zwei Jahren.

  • § 8

Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem
  2. Vorsitzenden
  3. Vorsitzenden (1. Stellvertreter)
  4. Vorsitzenden (2. Stellvertreter)
  5. 1. Kassierer
  6. 2. Kassierer
  7. Schriftführer
  8. Spielausschussvorsitzender
  9. Jugendleiter

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren wechselweise gewählt. In den Jahren mit ungerader Jahreszahl werden der 1. Vorsitzende, der 3. Vorsitzende, der 1 u. 2 Kassierer und der Spielausschussvorsitzende; in Jahren mit gerader Jahreszahl wird der 2. Vorsitzende, der Schriftführer und der Jugendleiter gewählt. Der Vorstand bleibt nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und seine zwei Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam. Daneben ist der 1. Vorsitzende auch alleinvertretungsberechtigt.

Zu Rechtsgeschäften mit einem Wert von mehr als Euro 25.564,60 (DM 50.000)  bedarf der Vorstand der Zustimmung der Mitgliederversammlung. Zum Erwerb, Verkauf und Belastung von Grundstücken bedarf der Vorstand der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

.   Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes. Der Vorstand tritt mindestens einmal monatlich zusammen.

Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Sitzungsleiter. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, kommissarisch ein neues Mitglied bis zur nächsten Wahl zu berufen.

  1. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung .
  2. Die Mitglieder des Vorstandes haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und Ausschüsse beratend teilzunehmen.
  3. Der Vorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder er beruft.

Die Sitzungen dieser Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und werden durch den Vorstand oder die Sprecher der Ausschüsse einberufen.

  • § 9

Vereinsausschuss und Ehrenrat

Der Vereinsausschuss setzt sich zusammen aus:

Jugendleiter

Spielausschussvorsitzenden

Sprecher AH

Sprecher Trimm Dich Gruppe

Sprecher Tischtennis

Sprecher Privatmannschaft

Der Vereinsausschuss tritt nach Bedarf mit dem Vorstand zusammen, jedoch mindestens einmal vierteljährlich.

Der Ehrenrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern des Vereins.

  • § 10

Protokollierung und Beschlüsse

Über die Mitgliederversammlung und die Vorstandssitzungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das von Versammlungsleiter und dem Schriftführer bzw. einem zu bestimmenden Protokollführer zu unterzeichnen ist.

  • § 11

Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wir in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Revisoren geprüft. Die Revisoren erstatten der Jahreshauptversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers.

  • § 12

Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Die Einberufung einer solchen Versammlung kann nur erfolgen, wenn dies
  3. a) der Vorstand mehrheitlich beschließt
  1. b) von 10 % der Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt wird.
  2. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist innerhalb von 4 Wochen eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von ¾  der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.

  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an die Stadt Ludwigshafen am Rhein mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung eines sozialen Zweckes im Stadtteil Ruchheim zu verwenden ist.
  • § 13

Schlussbestimmungen

Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 28.03.2003 beschlossen. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren hiermit ihre Gültigkeit.

Ruchheim,  März 2003